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FAQ

  /  FAQ
Was ist Prävention?

Prävention (lateinisch praevenire „zuvorkommen“ ‚ „verhüten“) bezeichnet Maßnahmen zur Abwendung von unerwünschten Ereignissen oder Zuständen, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreffen könnten, wenn nichts getan würde. Prävention setzt zunächst voraus, dass geeignete Maßnahmen verfügbar sind, um den Eintritt dieser Ereignisse zu beeinflussen.

Der Begriff der Vorbeugung wird als synonym verwendet.

(Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4vention)
   Was sind die Ziele von Gesundheitsförderung und Prävention?
  • Gesundheitliche Ungleichheit abbauen und gesundheitliche Chancengleichheit aufbauen 
  • Stärkung von persönlicher gesundheitsbezogener Handlungsfähigkeit und Selbstbestimmung (Autonomie und Empowerment)  
  • Aufbau nachhaltiger Strukturen in den Lebenswelten (Schulen, Kommunen)
Warum ist Gesundheitsförderung und Prävention notwendig?

Der Gesetzgeber begründet die Notwendigkeit des Gesetzes mit dem demografischen Wandel, dem Anstieg der Lebenserwartung und der damit verbundenen Alterung der Bevölkerung, sowie dem Wandel des Krankheitsspektrums hin zu chronisch-degenerativen und psychischen Erkrankungen.

Über wen erfolgt der Geldfluss?

Die Einrichtung finanziert das Projekt über ihre eigene Mittel, oder “Für werdende und junge Familien sowie Kinder und Jugendliche (einschließlich junger Erwachsener in Ausbildung und Studium) haben Krankenkassen einen Unterstützungsauftrag, um zusammen mit weiteren verantwortlichen Partnern ein gesundes Aufwachsen für Kinder und Jugendliche zu erleichtern und persönliche Gesundheitskompetenzen zu fördern.”

Quelle: Bundesrahmenempfehlungen_.pdf S.12

Kriterien?

Dem Gesetz entsprechend, muss die Kommune/Einrichtung als Lebenswelt Verantwortliche angemessene Eigenleistungen in den Prozess einbringen. Dies können z.B. Personalleistungen oder Sachmittel sein.

“Entsprechend der hervorgehobenen Rolle der gesetzlichen Krankenkassen, werden die Leistungen für Gesundheitsförderung und Prävention kassen- und nicht steuerfinanziert. Die sogenannten Lebensweltverantwortlichen (s.u.) müssen eine nicht näher spezifizierte Eigenleistung erbringen.”

  • Ca. 10% Eigenleistung der Fördersumme bei Schulen
  • Ca. 30%  Eigenleistung der Fördersumme bei Kommunen
Ist Gesundheitsförderung und Prävention eine Pflicht?

“Die Gesundheitserziehung im schulischen Kontext ist darauf ausgelegt, dem Individuum ein angenehmes Befinden auf physischer, psychischer, kognitiver sowie sozialer Ebene zu ermöglichen.”

Dies ist in den Leitperspektiven im Bildungsplan fest verankert.